Google stellt Gemini Omni 1.1 Flash zur Videoerstellung und -bearbeitung vor
Das neue Modell unterstützt Text, Bilder, Audio und Video und ermöglicht die Kontrolle von Start- und Endpunkt sowie die Erweiterung bestehender Szenen.
Google hat Gemini Omni 1.1 Flash am 27. August 2026 offiziell allgemein verfügbar gemacht. Das multimodale Modell ist für generative Videoerstellung und Videobearbeitung ausgelegt.
Ein Highlight ist Scene Extension, das den Kontext der vorherigen bis zu zehn Videosekunden analysiert und die Szene anschließend fortsetzt. Dadurch bleiben Atmosphäre und Bildelemente aus dem vorherigen Abschnitt besser erhalten. Nutzer können zudem Start- und Endframe festlegen, um Richtung und Kontinuität der Übergänge zu steuern.
Das Modell unterstützt Videos mit bis zu 4K-Auflösung. Gleichzeitig bietet der Draft-Modus eine Auflösung von 360p, um Ideen vor der hochwertigen Ausgabe zu testen. Das senkt die Kosten beim Überarbeiten und Ausprobieren von Prompts. Als Eingaben werden Text, Bilder, Audio und Video unterstützt, die sich zur Gestaltung des Ergebnisses kombinieren lassen.
Gemini Omni 1.1 Flash ist über Google AI Studio, Gemini Enterprise Agent Platform und Google Flow verfügbar. Die Einführung zeigt, dass sich KI-Videowerkzeuge von der reinen Clip-Erstellung per Texteingabe hin zur präziseren Steuerung von Bildfolgen und Bearbeitung vorhandener Inhalte entwickeln. Die tatsächliche Qualität hängt jedoch weiterhin vom Ausgangsvideo, den Prompts und der Nachbearbeitung durch den Nutzer ab.
Entwickler und Medienproduzenten in Thailand erhalten eine weitere Option, um mit KI Prototypen zu erstellen, Szenen fortzusetzen und Videoabläufe zu gestalten. Der 360p-Modus ermöglicht Tests, bevor ressourcenintensivere 4K-Dateien erzeugt werden.