Filmmaker-YouTuber geraten nach AI-Plattform-Promo unter heftigen Beschuss
Bekannte Creator und Film-YouTuber auf YouTube geraten wegen der unaufgeklärten Annahme von Sponsorengeldern für die Bewerbung von Generative-AI-Tools heftig in die Kritik ihrer Zuschauer.
In den vergangenen Tagen haben prominente Produktion-Creator und Filmmaker wie Matti Haapoja und Sam „Kold“ Kolder Videos veröffentlicht, in denen sie Videotools der Plattform Higgsfield (insbesondere die Funktion Seedance 2.5) vorführen und diese Technologie als die Zukunft der Videoproduktion anpreisen.
Die Videos lösten jedoch heftige Reaktionen und Gegenwind bei Zuschauern und anderen Creatorn aus, da sich herausstellte, dass es sich dabei um bezahlte Marketingkampagnen handelte, die als natürliche Werkzeugtests dargestellt wurden. Darüber hinaus ist die Kreativ-Community der Ansicht, dass die Annahme von Geld zur Bewerbung von AI-Modellen, die mit Werken von Menschen ohne deren Zustimmung trainiert wurden, gegen ethische Grundsätze und die Glaubwürdigkeit verstößt.
Später wurden Dokumente über Jobangebote von PR-Agenturen bekannt und das AI-Unternehmen bestätigte entsprechende Verträge, die finanzielle Vergütungen sowie Nutzungsgredits vorsahen. Dies deckt sich mit einem Bericht von Business Insider, wonach das Phänomen des „AI Backlash“ in der Creator Economy zu einem großen Problem wird, da AI-Technologiekonzerne Marketingbudgets in Höhe von Zehntausenden bis Millionen US-Dollar aufwenden, um Influencer zur Promotion zu gewinnen – teilweise sogar unter Zahlung von Risikoprämien für den Imageschaden („Backlash Premium“), inmitten von Kritik an mangelnder Authentizität und den Auswirkungen auf menschliche Arbeitskräfte.
Dies spiegelt einen wichtigen Wendepunkt in der Creator Economy wider, bei dem Abonnenten die Annahme von Sponsoren durch AI-Unternehmen zunehmend kritisch beobachten und ablehnen. Dies ist auch eine wichtige Lektion für thailändische Creator, um Transparenz und das Vertrauen ihres Publikums zu wahren.