Gemini ermöglicht das Entfernen des sichtbaren Wasserzeichens, unsichtbares Wasserzeichen bleibt
Google bietet Nutzern von Gemini und Flow nun die Möglichkeit, sichtbare Wasserzeichen (funkelnder Stern) auf KI-generierten Bildern, Videos und Musik zu deaktivieren. Digitale, unsichtbare Wasserzeichen bleiben jedoch im Dateiformat erhalten.
Google hat ein neues Update für Nutzer von Gemini und Flow (Googles KI-Videotool) angekündigt, mit dem sich das sichtbare Wasserzeichen auf KI-generierten Medien wie Bildern, Videos und Musik optional abschalten lässt. Bisher erschien dieses „Funkelstern“-Symbol automatisch in der unteren rechten Ecke der Dateien.
Die Bedienung ist unkompliziert: Nutzer müssen lediglich die Einstellungen aufrufen und die Option „Media watermark“ deaktivieren. Ist diese ausgeschaltet, fügt Google neu generierten Medien kein Stern-Symbol mehr hinzu. Josh Woodward, Vice President bei Google, kündigte die Einführung dieses Umschalters (Toggles) an.
Das Entfernen des sichtbaren Wasserzeichens bedeutet jedoch nicht, dass die Dateien „unkontrollierbar“ sind. Google betont, dass SynthID (ein unsichtbares, in die Datei integriertes digitales Wasserzeichen) und C2PA-Metadaten (Herkunftsangaben für Inhalte) weiterhin standardmässig in allen Dateien verankert bleiben. So lässt sich im Nachhinein weiterhin überprüfen, ob ein Inhalt KI-generiert ist.
Wichtige Einschränkung: Dieses Feature steht in Ländern, in denen Gesetze die Kennzeichnung von KI-Inhalten vorschreiben – wie der Europäischen Union, Südkorea, Vietnam und teilweise Indien – nicht zur Verfügung. Nutzer in diesen Regionen sehen nach wie vor das Stern-Symbol auf ihren Medien.
Für Content Creator, die regelmässig Gemini oder Flow nutzen, sorgt dieses Update für saubere Bilder und Videos, die ohne vorheriges Zuschneiden direkt weiterverwendet werden können. Ob Thailand von diesen Einschränkungen betroffen ist, wurde nicht explizit genannt, fällt jedoch grundsätzlich nicht unter die von Google aufgeführten Länder.
Nutzer von Gemini, die Bilder oder Videos erstellen, erhalten künftig saubere Medien ohne störendes Wasserzeichen in der Ecke, was die Weiterverarbeitung erleichtert. Dennoch bleibt zu beachten, dass Dateien stets mit SynthID versehen sind und zurückverfolgt werden können – weshalb sie nicht missbraucht werden sollten, um Fälschungen als echte Aufnahmen darzustellen.