China erwägt Beschränkung des Zugangs zu führenden KI-Modellen aus dem Ausland
Quellen zufolge hat die chinesische Regierung mit Technologiegiganten gesprochen, um die Möglichkeit zu erörtern, Ausländern den Zugang zu den fortschrittlichsten KI-Modellen des Landes zu beschränken.
Reuters berichtete unter Berufung auf Quellen, dass chinesische Behörden im letzten Monat Treffen mit führenden Technologieunternehmen wie Alibaba, ByteDance und dem Startup Z.ai abhielten. Diese Treffen wurden vom chinesischen Handelsministerium geleitet und dienten der Erörterung von Wegen, den Zugang für Ausländer zu den modernsten KI-Modellen des Landes zu beschränken. Dies umfasst sowohl Closed-Source-Modelle als auch offenere Modelle. Zu den erörterten Themen gehörte auch die Prüfung, ob die Weitergabe von KI-Technologie als Straftat nach dem nationalen Sicherheitsgesetz eingestuft werden sollte, und möglicherweise die Einführung neuer Maßnahmen zur Kontrolle, wer KI-Startups in China finanzieren darf. Allerdings wiesen die Quellen darauf hin, dass sich alle Pläne noch im Diskussionsstadium befinden. Es ist noch unklar, wie umfangreich die Beschränkungen sein werden, wann sie in Kraft treten oder ob sie überhaupt umgesetzt werden. Sie könnten sich nur auf zukünftige Modelle beziehen. Dieser Schritt erfolgt, nachdem die chinesische Regierung Meta im April angewiesen hatte, die Übernahme des chinesischen KI-Startups Manus abzusagen.
Sollte dies eintreten, könnte es Entwickler und Unternehmen weltweit betreffen, die chinesische KI-Technologie nutzen möchten, und wäre ein weiteres Zeichen für den sich verschärfenden Tech-Krieg.