Daten deuten auf schrumpfenden Arbeitsmarkt für Nachwuchsprogrammierer hin – KI-Auswirkungen werden deutlich
Mehrere US-Studien bestätigen einen deutlichen Rückgang der Einstiegspositionen für Programmierer, voraussichtlich eine Folge des Aufkommens von KI-gestützten Coding-Tools.
Die Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt werden zunehmend deutlicher, insbesondere bei Junior Programmern. Daten der Studie „Canaries in the Coal Mine?“ des Stanford Digital Economy Lab, die Gehaltsabrechnungsdaten von über 25 Millionen Angestellten analysierte, zeigen einen Rückgang der Beschäftigung von Softwareentwicklern im Alter von 22-25 Jahren um etwa 20 % von Ende 2022 bis Mitte 2025. Im Gegensatz dazu stieg die Beschäftigung für Angestellte ab 30 Jahren im selben Berufsfeld um 6-12 %. Diese Daten stimmen mit Berichten des US Bureau of Labor Statistics überein, die auf einen Rückgang der 'Programmierer'-Positionen, die sich auf grundlegendes Codieren konzentrieren, um 27,5 % zwischen 2023 und 2025 hinweisen. 'software developer'-Positionen, die den Fokus auf Systemdesign legen, verzeichneten hingegen nur einen Rückgang von 0,3 %. Zudem lagen die ausgeschriebenen Junior-Stellen im Februar 2025 um 34 % unter dem Niveau von vor fünf Jahren. Dies führte zu einer Arbeitslosenquote von 6,1 % bei Hochschulabsolventen der Informatik, was über dem Landesdurchschnitt von 4,3 % liegt.
Dies ist ein Warnsignal für Studierende und den Tech-Arbeitsmarkt in Thailand: Grundlegende Coding-Fähigkeiten könnten nicht mehr ausreichen. Die Anpassung und Entwicklung von Systemdesign-Fähigkeiten ist daher von größter Bedeutung.