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Studie: LinkedIn entwickelt sich zur größten Quelle für KI-generierte Inhalte in sozialen Medien

Ein KI-Erkennungsunternehmen enthüllt erschreckende Daten: Über 40 % der Long-Form-Posts auf LinkedIn werden vollständig von KI generiert – der höchste Anteil unter allen untersuchten Plattformen.

📅 10. Juli 2026, 07:02
Studie: LinkedIn entwickelt sich zur größten Quelle für KI-generierte Inhalte in sozialen Medien

Pangram, ein Entwickler von KI-Inhaltsdetektionstools, hat Studienergebnisse veröffentlicht, die das Wachstum von KI-generierten Inhalten (AI-generated content) auf verschiedenen Social-Media-Plattformen aufzeigen. Die Daten, die aus über einer Million Posts von Nutzern der Chrome-Erweiterung des Unternehmens gesammelt wurden, zeigen, dass ein Viertel der langen Beiträge (Long-Form-Posts oder Beiträge über 250 Wörter) vollständig von KI erstellt wurden. Am interessantesten ist, dass LinkedIn, die Plattform für professionelle Netzwerke, zur Quelle mit dem signifikant höchsten Anteil an KI-Inhalten geworden ist. Die Studie ergab, dass über 40 % der Long-Form-Posts auf LinkedIn vollständig von KI generiert wurden. Obwohl LinkedIn-Posts nur ein Drittel des gesamten analysierten Inhalts ausmachten, entfielen auf sie 62 % oder fast zwei Drittel aller in der Studie entdeckten KI-Inhalte. Dies deutet darauf hin, dass die Plattform mit dem Problem des „AI Slop“ konfrontiert ist, d.h. mit großen Mengen an minderwertigen, automatisch generierten Inhalten. Diese Erkenntnis wurde von mehreren Tech-Medien wie The Register, 404 Media und Digital Trends bestätigt, was die Glaubwürdigkeit der Daten erhöht. LinkedIn selbst ist sich des Problems bewusst. Ein Unternehmenssprecher erklärte, dass Nutzer die Plattform aufsuchen, um einzigartige Perspektiven von echten Menschen zu erhalten, und dass das Unternehmen daran arbeitet, die Sichtbarkeit von minderwertigen und automatisch erstellten Inhalten zu reduzieren. Bereits im Mai hatte LinkedIn angekündigt, die Empfehlung von repetitiven und unkreativen KI-Inhalten zu reduzieren, und behauptete, dass ein erstes System generische Inhalte zu 94 % korrekt identifizieren könne.

Why it matters
Für Nutzer in Thailand, insbesondere in professionellen Kreisen, verdeutlichen diese Informationen die Notwendigkeit kritischen Denkens beim Konsumieren von Inhalten auf LinkedIn, da viele Inhalte möglicherweise keine echten Meinungen oder Erfahrungen darstellen, sondern automatisch generierte Texte sind, die lediglich zur Interaktion anregen sollen.
#AI Content#LinkedIn#โซเชียลมีเดีย#Pangram

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