Chert stellt KI-Plattform für reale Gespräche über iMessage und FaceTime vor
Ein Y-Combinator-Startup hat eine KI-Infrastruktur vorgestellt, mit der Unternehmen Conversational Agents für iMessage und FaceTime-Videoanrufe mit nur wenigen Zeilen Code erstellen können.
Auf Product Hunt wurde kürzlich ein neues Produkt namens Chert vorgestellt: eine KI-Infrastrukturplattform, die sich auf Apples Kommunikationskanäle iMessage und FaceTime konzentriert. Damit unterscheidet sie sich von den meisten Mitbewerbern, die primär Web-Chatbots oder eigene Apps anbieten.
Im Bereich iMessage ermöglicht Chert Unternehmen die Erstellung und Bereitstellung von KIs, die Unterhaltungen im großen Stil senden, empfangen und verwalten können – etwa für Buchungen oder Kundentermine. Die Nachrichten erscheinen dabei als gewöhnliche „Blue Bubbles“ wie normale iMessage-Nachrichten, wodurch das Gespräch völlig natürlich wirkt und sich nicht anfühlt wie der Chat mit einem Bot über einen Sonderkanal.
Der FaceTime-Part wird unter dem Konzept „Vapi for FaceTime“ präsentiert, was Entwicklern Werkzeuge an die Hand gibt, um KI-Video-Agents zu erstellen, die über FaceTime-Anrufe mit nur wenigen Zeilen Code interagieren können. Das Besondere daran: Der Agent kann nicht nur zuhören, sondern auch den visuellen Kontext aus der Kamera wahrnehmen.
Chert wird von Y Combinator unterstützt, dem weltbekannten Startup-Accelerator. Zum jetzigen Zeitpunkt stammen die Informationen jedoch hauptsächlich von der Product Hunt-Launchseite sowie der KI-Plattform Stork.AI; tiefgehende Details wie Preise oder reale Kundenbeispiele stehen noch aus.
Obwohl iMessage und FaceTime hierzulande (wo eher andere Messenger dominieren) keine primären Geschäftskanäle sind, zeigt der Trend zu nativ in Alltags-Apps integrierten KI-Agenten ohne zusätzliche App-Downloads, wohin sich die Kundenkommunikation entwickelt – ein Ansatz, der künftig auch auf regional relevante Plattformen übertragen werden könnte.