Hey Noah: KI-Assistent für Gründer startet auf Product Hunt
Hey Noah ist auf Product Hunt gestartet – ein proaktiver KI-Assistent für Unternehmensgründer, der Kalender, Kontakte und Aufgabenverfolgung über E-Mail, SMS und WhatsApp übernimmt
Die neue App Hey Noah ist soeben auf der Plattform Product Hunt gestartet – als proaktiver KI-Assistent (proactive AI executive assistant), der speziell für Unternehmensgründer entwickelt wurde. Das Team wirbt mit dem Slogan "Claude talks to you; Noah talks to your network": Statt wie herkömmliche KI-Chatbots nur mit dem Nutzer zu sprechen, kommuniziert Noah stellvertretend mit dem eigenen Netzwerk.
Das Entwicklerteam vergleicht die Funktionsweise von Noah eher mit Tesla Full Self Driving als mit einem Tempomaten: Die KI verwaltet Terminkalender, pflegt Beziehungen zu Netzwerkkontakten und verfolgt offene Aufgaben automatisch nach – über Kanäle, die Berufstätige ohnehin nutzen, also E-Mail, SMS und WhatsApp. Die offizielle Website heynoah.io bezeichnet sich selbst als "Betriebssystem für Executive Intelligence", das Sprachbefehle, Slack, SMS und E-Mail unterstützt und die Bedürfnisse der Nutzer im Voraus antizipiert.
Gründer ist Ashish Toshniwal, der auf der Product-Hunt-Seite angibt, 14 Jahre lang ein Unternehmen mit 100 Millionen Dollar Umsatz und 47 Fortune-500-Kunden aufgebaut zu haben. Sein LinkedIn-Profil bestätigt, dass er Hey Noah im Alltag selbst nutzt. Ein Beitrag von Teammitglied Darshan Sonde erzählt, dass das Team mit drei Personen startete – Darshan, Ashish und Danira Lujan –, die im Hinterhofgarten von Ashish arbeiteten, bevor es auf heute acht Mitarbeiter anwuchs.
Am Launch-Tag erreichte Hey Noah auf Product Hunt Platz 1 in den Kategorien Productivity, Calendar und Artificial Intelligence – mit 62 Upvotes und insgesamt 366 Punkten inklusive Kommentaren. Anzumerken ist jedoch, dass alle Informationen bislang hauptsächlich aus Unternehmens- und Teamquellen stammen; bislang hat keine große Tech-Redaktion unabhängig über das Produkt berichtet oder es getestet.
Der Trend bei KI-Assistenten verschiebt sich vom "Chatbot, der Fragen beantwortet" hin zum "Agenten, der Aufgaben eigenständig erledigt" – eine Entwicklung, die Berufstätige und Unternehmer im Blick behalten sollten, da sie die Art und Weise verändern könnte, wie wir Zeit und Termine managen. Da das Produkt jedoch noch sehr neu ist und unabhängige Tests fehlen, ist beim Ausprobieren Vorsicht geboten.